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Rettet den Mattenhof

Abriss Mattenhof: Keine Umsiedlung innerhalb des Bauprojektes

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Heute Abend im Landhus in Seebach wurde von der Genossenschaftleitung "Sunnige Hof" den Genossenschaftern, Mietern und Bewohnern des Mattenhofs bei Stettbach mitgeteilt, wie es im Projekt "Ersatzneubau Mattenhof" weitergehen soll. Geschäftsführer Markus Bleiker teilt mit, dass das Baugesucht demnächst eingereicht werde.

Der Leiter der genossenschaftlichen Baukommission Roland Stadelmann stellte nochmals das Projekt anhand Bauplänen vor. Immerhin hatter er die Courage zu sagen, dass das Baugesuch schon eingereicht worden sei. Auf Rückfrage hiess es, das wäre Mitte Juni geschehen. Und das Podium reagiert ziemlich düpiert auf die Feststellung, dass man Mühe hat mit dem Vertrauen.

Nein, nicht die kleine Unredlichkeit des Geschäftsführers war die die Informationsbombe an dieser Informationsveranstaltung, sondern die Information, dass es keine Bauetappierung geben wird, die den heute noch 60 im Mattenhof wohnenden (von 128 Parteien) Genossenschaftern die Möglichkeit geben wird, in die erste neu gebaute Etappe einzuziehen. Die Genossenschaft wird auch keine sinnbringenden Alternativen für alle 60 anbieten können. In Einzelgesprächen sollen die Wünsche aufgenommen und Alternativen erarbeitet werden. Soso. Und das verspricht Herr Bleiker, der eingangs meinte, es das Baugesuch würde demnächst eingereicht. - Man wird sehen, dass hier sogar Genossenschafter rausgeworfen werden.

Man sieht hier vorexerziert, dass die Genossenschaft nicht mehr gibt. Es ist eine Art AG, die keine Gewinne für die Aktionäre erwirtschaften muss und sich im untern Preissegment ansiedelt. Die Genossenschafen sind ursupiert von den selben kleinkarierten und selbsternannten Wohltätern, die sich für ihre eigenen Egotrip aus dem Fenster lehnen wie Führungsetagen von AGs.

Offen gestanden nervte mich das Publikum an der Veranstaltung fast mehr als die Veranstalter. Man lachte und nahm alles so leicht als würde man nicht von uns reden, nicht von den Leuten, die nicht ihren Wohnraum verlieren. Man lachte über die Ängste des einen, in dessen Sitzplatz das Baugespann für die Ecke des siebenstöckigen Neubaus zu stehen kommt. "Man" sind die Bewohner des Mattenhofes. Wir, gopfertoori.

Am Ende gab's "gratis" alkoholische Getränke. Mir kamen die Indianer in den Sinn, die ihr Land für eine Flasche Feuerwasser verschenkten.

PS. Für all die Abbruchuntenehmen, die sich noch gratis Waschmaschinen, Geschirrspüler und ähnliches holen wollen, ab Mitte 2014 könnt ihr zugreifen.

Last Updated ( Thursday, 05 July 2012 22:26 )
 

Abriss Mattenhof - unsensibler, dummer "Sunnige Hof"

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Die Geschäftsleitung der Genossenschaft "Sunnige Hof" outet sich als "Düsterer Hof". Vier Tage vor der Aufrichtung des Baugespanns wird noch g'schnell eine Informationsveranstaltung abgehalten. Gerüchte sagen, die Information sei vergessen gegangen, aber man muss ja nicht alles glauben. Hier die Fakten und was Genossenschafter im Mattenhof davon halten.  

19. Juni 2012: Ankündigung für eine Informationsveranstaltung liegt im Briefkasten. Wann: In 16 Tagen, am Donnerstag 5. Juli 2012, 20:00 im Hotel-Restaurant Landus, in Zürich Seebach. Kurzfristiger ging es nicht und weiter vom Mattenhof wohl auch nicht. Grund? Zu faul um rechtzeitig zu informieren und einen näheren Versammlungsraum zu finden? Im Besten Falle Faulheit, bodenlose Frechheit ist wahrscheinlicher. - Was? Kein geeignetes näheres Lokal in Schamendingen gefunden? Ihr wollt wirklich ein derart grosses Projekt planen und durchziehen. Traut Ihr Euch das wirklich zu?

Der Mattenhof mit 138 Genossenschaftsparteien ist in kurzer Zeit teilentvölkert worden, es wohnen noch 64 Genossenschafter und 74 befristete Mietparteien in den schönen Häuschen. Diese 64 und weitere Interessierte vor allem vom benachbarten Hohmoos, das ja als nächstes dran kommen wird, müssen also nach Seebach um zu hören, dass am 9. Juli, also vier Tage danach, das Baugespann aufgestellt wird und der eine oder andere bestellte Garten wird leiden müssen. Pech liebe Leute. Und es wird mitgeteilt, wann wohin umgesiedelt wird.

Pech auch für Genossenschafter, die glauben, dass man was zu sagen hätte. Weder ein Planungskredit wurde von den Genossenschaftern abgesegnet, noch sonst was. Schluss mit dem Wohnen auf gleicher Augenhöhe, es lebe die neue Massentierhaltung!

Die neusten Informationen auf der Webseite vom sogenannten "Sunnige Hof" sind bis zum Wochenende unter dem Titel "Aktuell" zu finden gewesen. Stand April 2011. Es interessiert diese Geschäftsleitung nicht, die Genossenschafter zu informieren und informiert zu halten. Genossenschafter werden als als unmündiges Vieh behandelt. Man kann das Defaktoismus nennen, putschartige Informationsüberrumpelung. Nicht die Menschen, die hier wohnen, mit jedem Schrittchen minehmen. Nicht die Menschen, die zum Teil ein Leben lang hier wohnen, langsam und behutsam abholen. Hallo, Sunnige Hof. Es leben Menschen hier, es geht diesen Menschen hier ein entscheidender Bestandteil ihres Lebens verloren.

Faulheit? Frechheit? Auf jeden Fall Selbstüberschätzung und Dummheit, fehlende Sorgfalt und fehlende Rücksichtsnahme. Rücksichtslosigkeit. Das lässt nichts Gutes für den weiteren Verlauf des Abrisses erahnen. -

Wir beantragen die Genossenschaft in "düsterer Hof" umzutaufen. Das wäre redlicher.

PS. Kommentare sind nicht nötig. Es könnte ja sein, dass es für die Motzer keine Umsiedlung, sondern nur eine Aussiedlung gibt.  

Last Updated ( Tuesday, 19 June 2012 22:31 )
 

Mattenhof Abriss: Genossenschaft "Sunnige Hof" trickst Genossenschafter aus

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Am 15. April 2010, anlässlich der ersten und bisher einzigen Informationsveranstaltung zum Abbruch des Mattenhofes, hat die Genossenschaft versprochen, den Planungskredit für das Vorhaben der Generalversammlung im Mai 2011 zur Abstimmung vorzulegen. Man suchte das Traktandum vergebens auf der Einladung zur GV vom 27.5 2011.

Der Vorstand hätte entschieden, es wäre nicht nötig. Dies war die lapidare Auskunft an der GV. Ohne weitere Begründung. - Dieser Vorstand ist entschlossen, keine Diskussion aufkommen zu lassen. - Die Genossenschafter sind orientiert worden, dass als nächstes der Baukredit an der GV vom 1.Juni 2012 vorgelegt würde. Sollte sich das Baubewilligsverfahren anders als geplant entwickeln, würde die Kreditvorlage vor eine ausserordentliche GV kommen.

Beiläufig hiess es an der Kurzorientierung am letzten Freitag, dass in einer ersten Phase nicht die Reihen an der Altwiesenstrasse abgerissen würden, sondern die Reihen, die an den Bahnhof Stettbach angrenzen. - Statt wie vorgesehen in ca. vier Jahren, müssen die betroffenen Genossenschafter an den ungraden Nummern vom Mattenhof 89 - 147, wenn es mies kommt, bereits in ca. zwei Jahren verreisen.

Diese kleine Planänderung wurde erst am Ende der GV verkündet, nachdem die Rechnung genehmigt und der Verstand wiedergewählt war. Man orientierte die Genossenschafter und diese durften Fragen stellen. Der Vorstand siebte mit hunderten von Arbeitsstunden Informationen und bereitete die professionelle Trickserei vor, die Genossenschafter sollten in der Lage sein, aus dem Stand heraus schlaue Fragen zu stellen. Es war bedauerlich, aber verständlich, dass die Geschossenschafter unisono schwiegen.

 Im Mattenhof wird's grau

Der Architekt Bachelard, der sein siegreiches Projekt an der GV schönreden durfte, meinte einleitend, der jetzige Mattenhof wäre ja "fast nicht zu sanieren". - Das Modell des Architekturbüros Bachelard Wagner aus Basel zeigt den Schattenwurf der Mittagssonne und macht deutlich, wie grau es im Mattenhof künfig wird.

Last Updated ( Monday, 30 May 2011 09:25 )
 

Mattenhof: Das Tomatenhaus steht bald das letzte Mal

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Diese schönen Gärtchen wird es bald nicht mehr geben. Die Siedlung Mattenhof ist auf Betreiben der Genossenschaft "Sunnige Hof" in einer Nacht- und Nebenaktion aus dem Garteninventar der Stadt entlassen worden. Man will verdichten, mehr verdienen ...

Last Updated ( Sunday, 08 May 2011 15:42 )
 

Bahnhof Stettbach: Nachbesserungen, auch wenn der architektonische Ausdruck leiden werde

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Der archtektonische Schwachsinn am Bahnhof Stettbach kann nicht wirklich behoben werden, es wird aber nachgebessert; siehe NZZ vom 19.4.2011. Wessen architekonischer Ausdruck nun leiden wird, findet man mit einer einfachen Internetrecherche aber nicht heraus. Bitte um Hinweis / Kommentar! 

Nicht vergessen soll man, wem die weiteren Abstriche an diesem Bau zu verdanken sind: Tagesanzeiger, 1. Feb. 2011, "Bahnhof Stettbach: Linke werfen Grünliberalen (und SVP) Sabotage vor".

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Ein Klick auf das Bild öffnet ein interaktives 360° Panorama vom Bahnhof Stettbach (für alle Browser geeignet).

Last Updated ( Saturday, 23 April 2011 09:32 )
 
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